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...Nun erlebt nicht nur die gezupfte Gitarre, sondern auch die Mandoline ihre Renaissance. Leiter des Köpenicker Zupforchesters ist Walter Neugebauer, Lehrer für Mandoline und Gitarre, stellvertretender Direktor der Musikschule Köpenick. Wer jedoch glaubt, daß man mit Zupfinstrumenten nur Volkslieder spielen kann, der irrt. ,,Zu unserem Repertoire gehören neben Folklore auch klassische und zeitgenössische Werke", erklärte Walter Neugebauer, den ich vor der Probe aufsuchte, und zeigte mir ein Programm. Es enthielt u. a. die Namen Scarlatti, Corelli, Beethoven und, im modernen Teil, Streichardt, Rosenfeld und mehrmals Schwaen. ,,Kurt Schwaen hat diese Kompositionen speziell für Zupfinstrumente geschrieben, einige davon haben wir selbst zur Uraufführung gebracht."...
Inzwischen waren die Spieler zur Probe erschienen. Mandolinen-, Gitarren- und Mandola-Klänge zauberten mir Erinnerungen der Kindheit vor Augen. Auch damals spielte man sich und anderen zum Vergnügen, allerdings nicht mit gleichem Niveau...
Im Sender Stimme der DDR ... war das Ensemble bereits einige Male zu hören.

NEUE ZEIT, 1975


Zum Treffen der gemischten Besetzungen in Berlin:
Die erfolgreiche Veranstaltung der Berliner Zupfmusiker, an welcher der rührige Walter Neugebauer wohl großen Anteil hat, möge Anlaß dafür sein, dem Musizieren auf Zupfinstrumenten wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken...

Musikforum, 1977


Klangschön, differenziert und ausgeglichen musizierte das Zupfensemble Köpenick unter der Leitung und aktiven Mitarbeit von OL Walter Neugebauer, in dessen Händen auch die Gesamtleitung des Konzertes lag. Von großer Ausstrahlungskraft waren auch die Darbietungen des Zupforchesters Köpenick. Ingo Kroll als Mandolinensolist zeigte besonders bei den slawischen Tänzen von Heinz Dittrich und bei den Variationen über den russischen Volkstanz ,,Hell scheint der Mond" Musikalität und technisches Können.

Musikforum, 1978


Erfolgserlebnisse haben die Mitglieder des Zupforchesters dank ihrer intensiven Probenarbeit und den daraus resultierenden Leistungen sehr oft...
Das Zupforchester Köpenick hat sich unter Leitung von Oberlehrer Walter Neugebauer zu einem festen Kollektiv entwickelt, das hohe künstlerische Leistungen erbringt. Diese wurden nicht zuletzt durch ein reges geistig-kulturelles Leben innerhalb des Kollektivs erreicht.

Musikforum, 1979


Walter Neugebauer musizierte mit seinen Musikanten in gewohnter Frische, differenzierte in Tempo und Dynamik.

Musikforum, 1980


...Schließlich erklang der ,,Slawische Tanz" von Heinz Dittrich, bei dem der Mandolinist Torsten Streufert den Solopart souverän meisterte und eine klanglich überzeugende Tongebung vorführte.

Zupfmusik-Magazin, 1994


Saubere Intonation, ausgeprägte und nicht übertriebene Dynamik, angepaßte Klangfarben, Hereinnahme einfühlsamer Solisten und das freudige Mitgehen aller Spieler führten zu einer Spitzenleistung.

Zupfmusik-Magazin, 1995


Ein Gedächtniskonzert zum 90. Geburtstag von Konrad Wölki sollte die ganze Palette des Schaffens dieses großen Wegbereiters moderner Mandolinenmusik beleuchten... An diese Vorgabe hielt sich Walter Neugebauer mit seinem großen, etwa 40 Musiker umfassenden Orchester... Der wunderschöne... bis auf den letzten Platz besetzte Saal im altehrwürdigen Rathaus Köpenick...ließ eine frohe Erwartungshaltung aufkommen... Die Tempi immer sicher treffend, das Charakteristische mit Dynamik und Registern klar herausarbeitend, wurde unter dem sicheren Dirigat von Walter Neugebauer kontrastreich und sauber musiziert.
Zum Abschluß bedankte sich Gerda Wölki mit herzlichen Worten für das liebevoll vorbereitete Konzert, lobte die saubere Intonation, das dynamische und klangfarbenreiche sowie technisch sichere Spiel und hob hervor, daß nicht zuletzt die den Spielern anzusehende Musizierfreude diese Veranstaltung zu einem der schönsten und eindrucksvollsten Gedenkkonzerte für ihren verstorbenen Mann werden ließ.

Zupfmusik-Magazin, 1995


Wenn sich heute das Zupforchester Köpenick vor allem kammermusikalischer Literatur widmet und unter anderem die Werke zeitgenössischer Komponisten in seinem Repertoire hat, ist es der Verdienst seines Leiters Walter Neugebauer... Obwohl bereits im Rentenalter, hat der Vollblutmusiker seine Mandoline bzw. Gitarre noch nicht an den ,,Nagel" gehängt.

Köpenicker Kalender, 1995


Das Zupforchester ist ,,in", die Atmosphäre gut, und die Erfolge der Vergangenheit ... motivieren zusätzlich. Dies ist vor allem ein Verdienst des Mannes, der seit Jahrzehnten an der Musikschule Köpenick lehrt und sich vehement für die Ensemble-Arbeit einsetzt. Das Multitalent Walter Neugebauer, seit seiner Pensionierung freischaffend an der Musikschule tätig, lebt für die tönende Kunst. Symbolisch ist an der Tür zu ,,seinem" Zimmer ein Aufkleber angebracht: ,,I love Zupfmusik".
Ein Beispiel für diese Freude an der klassischen und modernen Zupfmusik, die der Pädagoge und umtriebige Organisator unbeirrt vermittelt: Seine Konzertmeisterin Claudia Freier, die jetzt als freiberufliche Musikerin und Lehrerin arbeitet, hat er schon als Kind im Zupforchester betreut.

Berliner Zeitung, 1996


Über das Köpenicker Zupforchester, das 1995 sein 45jähriges Bestehen feiern konnte, ist in der letzten Zeit viel berichtet worden. Seit 1967 führt Walter Neugebauer als Dirigent den Stab und hat dieses Ensemble zu einem international anerkannten Klangkörper entwickelt. Die Köpenicker Musikanten gingen 1996 als Sieger aus dem Berliner Ausscheid für den 4. Deutschen Orchesterwettbewerb hervor... Es ist bemerkenswert, daß das Orchester nun beim II. Internationalen Balatoner Musikwettbewerb in der ungarischen Stadt Veszprém... von einer internationalen Jury mit einem ,,Goldenen Diplom" ausgezeichnet wurde. Das ist bisher die größte Anerkennung für das Köpenicker Zupforchester...

Köpenicker Kalender, 1996


Mitt einem ,,Goldenen Diplom" wurde jetzt das Zupforchester der Musikschule Köpenick ausgezeichnet. Beim II. Internationalen Balaton-Musikwettbewerb schlug eine internationale Jury die Köpenicker für diese Ehrung vor...

Berliner Zeitung, 1996


CD ,,Hommage à Konrad Wölkt": Das Köpenicker ZO unter Walter Neugebauer hat sich hier die Aufgabe gestellt, einen repräsentativen Querschnitt durch Konrad Wölkis Schaffen zu präsentieren... Mit der Besetzung acht Erste, neun Zweite Mandolinen, acht Mandolen und 11 Gitarren hatte Neugebauer einen guten Klangkörper zur Verfügung, um auch die großen Tremolowerke wie die ,,Heimreise" zu verwirklichen... Die Idee, diese CD herzustellen, war sehr gut und ist im Ganzen auch gelungen.

Zupfmusik-Magazin, 1997


Gegründet wurde das Zupforchester bereits 1950. Sein Repertoire reicht von Barock- bis zu zeitgenössischer Musik. Walter Neugebauer, der es seit 31 Jahren leitet, stand vorher auch am Pult des traditionsreichen Mandolinenorchesters Halle. Zahlreiche Hörfunkproduktionen kamen auf seine Initiative zustande, dazu verschiedene LP und CD.

Berliner Morgenpost, 1997


Auf Einladung der Veranstalter des 31. Internationalen Festivals "Plectrum" fuhr das Köpenicker Zupforchester im August 97 nach Logroño, der größten Stadt der nordspanischen Region La Rioja. An diesem traditionsreichen Ereignis nahmen in diesem Jahr 17 europäische und zwei japanische Ensembles teil - insgesamt 450 Musiker... Unter der Leitung von Walter Neugebauer überzeugte das Köpenicker Zupforchester in seinen zwei Konzerten das spanische Publikum durch ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm.

Köpenicker Kalender, 1997


"Morgen zu hören: Das Köpenicker Zupforchester errang schon viele erste Preise"

Von Gitta Krickow

Köpenick. «Für die Flöte zuwenig Puste. Für Geige und Cello nicht die richtige Bogenhaltung. Und fürs Akkordeon zu schwach.» Lachend zählt Silvia Eiserbeck (22) die Ergebnisse ihres Eignungstests an der Musikschule Köpenick auf. Also blieb ihr nur die Mandoline. Das «nur» nimmt sie jedoch sofort zurück, denn inzwischen liebt sie dieses Instrument. Deshalb spielt sie auch im Zupforchester der Köpenicker Musikschule, dessen Mitglieder jeden Sonnabend proben. (...)

Berliner Morgenpost, 05. Dezember 1998        


Das Köpenicker Zupforchester folgte in diesem Jahr einer Einladung nach Schweden zu den ,,Östergötlands Musikdagar 99", einem Kammermusikfestival in Linköping, Norrköping und Umgebung... Für die Köpenicker war es keine leichte Aufgabe, bei diesem Festival das Interesse des Publikums zu erregen und vor ihm zu bestehen, denn dieses ist ganz anders geartet als das in Logroño. Dort dreht sich alles ausschließlich um Zupfmusik, während in Schweden die Palette von verschiedenen traditionellen Kammermusik-Besetzungen über Lieder- und Klavierabende bis zum Jazz reicht... Um so erfreulicher war es für die Köpenicker, mit welcher Aufgeschlossenheit und Begeisterung ihre drei Konzerte... aufgenommen wurden.
Für den herzlichen Beifall des Auditoriums feuerte Walter Neugebauer sein Orchester bei drei Zugaben noch einmal zu Höchstleistungen an.

Zupfmusik-Magazin, 1999


"Wir bewunderten die präzise, nuancenreiche Einstudierung der Werke durch Walter Neugebauer", betonte Otto Freudenthal, Leiter des Festivals in Schweden, ,,Sein Orchester und die Solisten boten eine professionelle Leistung und bewiesen mit ihren Konzerten, welch große dynamische Skala und welch reizvollen Klang ein Zupforchester bieten kann. Ich hoffe, daß dieses Gastspiel dazu beiträgt, eine Renaissance der Zupfmusik in Schweden anzuregen.

Köpenicker Kalender, 1999


Die orchestralen wie die solistischen Leistungen wurden von dem schwedischen Publikum mit großer Anerkennung aufgenommen. So äußerte der Direktor für Kultur der Stadt Linköping, Gustav Mankell, daß es für seine Landsleute sehr interessant gewesen sei, diese spezielle und reizvolle Musizierform ... zu erleben. Es ist bewundernswert, mit welchem Können und Engagement Walter Neugebauer seine Musiker zu motivieren weiß. Die ausgezeichneten Interpretationen des Orchesters und der Solisten haben nicht nur die Zuhörer begeistert, sondern werden sicherlich auch Anregungen für unsere Musikschulen bedeuten."

Berliner Lokalnachrichten, 1999


Aus einem Brief des Komponisten Antonius Streichardt an Walter Neugebauer, 1999:
Ich habe die CD ,,Zwischenspiele" gehört und bin von ihr sehr angetan. Das Orchester musiziert frisch und ausdrucksvoll, die Intonation ist sauber, dynamische Unterschiede kommen deutlich heraus, und die Solisten sind gut zu hören...
Der erste und letzte Dank für dieses schöne Ergebnis gebührt natürlich Dir. Du hast das Projekt lange vorbereitet, hattest eine Konzeption für die richtige Reihenfolge, hast das Orchester über lange Zeit bei anstrengenden Proben und Aufnahmen bei Laune gehalten und auf die Fertigstellung der Platten gedrängt. Ohne einen einzelnen Idealisten, der sich durch alle Widerstände nicht beirren läßt, wird so ein Vorhaben nichts. Ich bin sehr froh, daß Du es doch geschafft hast."