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Ute Franzke war von März 2007 bis September 2011 die Dirigentin des Orchesters. Mit 7 Jahren erlernte die gebürtige Berlinerin das Mandolinenspiel bei Johanna Hackel an der Musikschule „Leo Spies“ in Berlin-Prenzlauer Berg. Seit 1987 ist Ute Mitglied des Köpenicker Zupforchesters und sie unterstützte diesen Klangkörper bis zur übernahme der Leitung am Konzertmeisterpult.
Seit März 2000 erhielt sie regelmäßig Proben- und Konzertdirigate. Sie hatte wesentlichen Anteil daran, dass das Orchester 2004 und 2008 am Bundeswettbewerb in Osnabrück bzw. Wuppertal mit „sehr gutem Erfolg“ teilnahm 1988 begann sie das Studium zum Diplom-Lehrer in den Fächern Musik und Geschichte an der Berliner Humboldt-Universität mit dem Hauptinstrument Mandoline bei Walter Neugebauer. 1993 erfolgte das Staatsexamen.
In ihrer nebenberuflichen Tätigkeit als Lehrerin für Mandoline an der Schostakowitsch-Musikschule Berlin sowie als Gründerin und Leiterin des Kinder- und Jugendchores "Kurt Schwaen" war sie 15 Jahre tätig. Seit 1994 konzertiert sie regelmäßl;ig mit der Gitarristin Claudia Freier. Hauptamtlich ist die Studienrätin an einer Berliner Gesamtschule in den Fächern Musik und Geschichte tätig.
Seit September 2008 leitet Ute Franzke den Clara-Schumann-Kinder- und Jugendchor der Schostakowitsch-Musikschule Berlin-Lichtenberg.
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Walter Neugebauer hat das Orchester bis zum Frühjahr 2007 geleitet und wurde 1930 in Halle an der Saale geboren. Mit sechs Jahren erhielt er den ersten Unterricht im Fach Mandoline. Von 1940 bis 1952 war er Mitglied des 1. Halleschen Mandolinenorchesters und von 1952 bis 1958 im Staatlichen Gesangs- und Tanzensembles in Weimar hauptamtlich als Mandolinist tätig.
1958 erhielt Walter Neugebauer einen Lehrauftrag an der Volksmusikschule Prenzlau in den Fächern Mandoline, Gitarre und Ensemblespiel, wechselte 1960 an die Musikschule Berlin-Köpenick, deren stellvertretender Direktor er von 1964 bis 1995 war. Für seine Verdienste als Musikschullehrer und für die erfolgreiche Tätigkeit als Orchester- und Ensembleleiter bekam er 1976 den Titel Oberlehrer zuerkannt.
Von 1970 bis 1994 lehrte er als Gastdozent im Fach Mandoline an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin, an der er selbst 1964 das Staatsexamen für Mandoline und Gitarre abgelegt hatte. Auch an der Humboldt-Universität zu Berlin war er für einige Jahre tätig. Außer seiner Lehrtätigkeit musizierte er in dem von ihm gegründeten Berliner Zupfquintett, leitet seit vielen Jahren die Jugendzupfergruppe, das Zupfensemble sowie das Köpenicker Zupforchester der Musikschule. Mit ihm und seinen Musikanten entstanden über 400 Rundfunk-, Schallplatten- und Fernsehtitel. Außerdem wurde die LP "Köpenicker Suite" eingespielt. In den letzten Jahren entstanden unter seiner Leitung die CD's "Balletto", "Hommage à Konrad Wölki" und "Zwischenspiele". Letztere ist dem Komponisten Antonius Streichardt gewidmet.
Zahlreiche Werke wurden von Walter Neugebauer initiiert und uraufgeführt. Mit verschiedenen Ensembles gastierte er in Polen, Ungarn, Rumänien, Tschechien, in der Schweiz, in Spanien und Schweden. Für sein erfolgreiches Wirken wurde er mit über einem Dutzend Auszeichnungen geehrt.
Am 20.03.2004 wurde Walter Neugebauer im Verlauf des Konzertes als Ehrenmitglied des BDZ von der Präsidentin des BDZ, Frau Thekla Mattischeck, geehrt.
Link zu einem Querschnitt seinens Schaffens
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